So fördert Mann die Penisdurchblutung

Vor allem Männer ab dem 50 Lebensjahr leiden immer häufiger unter Störungen der Durchblutung im Penis. Man spricht immerhin von mindestens 70% der Männer die davon betroffen sind. In den meisten Fällen handelt es sich um eine erektile Dysfunktion. Ob die Penisdurchblutung gestört ist oder auch die Penismuskulatur selbst erkrankt ist kann nur ein entsprechender Facharzt entdecken.  Meist liegen Verkalkungen der Arterien vor. In solch einem Fall spricht man von einer Arteriosklerose. Eine weitere Möglichkeit ist, dass das Blut zu schnell über die Venen abfließt. In beiden Fällen reicht die Durchblutung nicht für eine standhafte Erektion aus.

Warum kommt es zu Durchblutungsstörungen im Penis ? 

Sobald die Penisdurchblutung gestört ist kommt es zu Erektionsproblemen. Als Ursache kommen verschiedene Krankheiten infrage, beispielsweise Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen.  Weitere negative Faktoren findet man im Lebensstil der betroffenen Männer. Zu den Faktoren gehören beispielsweise:

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • einseitige Ernährung
  • Bewegungsmangel

Sobald ein Mann bemerkt dass er unter Potenzproblemen leidet sollte er einen Facharzt aufsuchen, da  dies ein Warnzeichen einer Gefäßerkrankung sein kann. Die Folgen könnten ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Bei einer frühzeitigen Erkennung einer Arteriosklerose können diese Folgen vermieden werden.

Sobald man die negativen Faktoren aus dem Alltag verbannt  und eine gesunde Lebensweise vollzieht, können Potenzprobleme ebenfalls behoben werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • ​regelmäßiger Sport 
  • Vermeidung von Stress
  • gesunde Ernährung
  • Vermeidung von Suchtfaktoren wie  Rauchen und Alkohol

Sollten Potenzprobleme auftauchen sollte sich der betroffene Mann an einen Facharzt wenden und nicht mit Selbstdiagnosen und Selbstmedikation seinem Körper mehr schaden.  Nur so können organische Ursachen ausgeschlossen werden.

Testosteronmangel als Ursache für eine mangelnde Penisdurchblutung?

Der Begriff Testosteron wird immer mit dem männlichen Geschlecht in Verbindung gebracht. Ein guter Testosteronspiegel steht für Männlichkeit, Leistungsfähigkeit  und ein erfülltes Liebesleben. Viele Studien belege, dass ein ausreichender Hormonspiegel die Voraussetzung für eine gute Erektion des Mannes ist. Je älter ein Mann wird,  desto mehr sinkt der Testosteronwert im Blut ab. Dies ist ein natürlicher Prozess im Körper. Testosteronmangel bezeichnet man ebenfalls als Hypogonadismus. Damit es nicht erst zu einer Impotenz eines Mannes kommt, sollten Männer mit Erektionsproblemen und einen niedrigen Testosteronwert die Ursache mit einem Facharzt finden. Dementsprechend wird eine passende Therapie angesetzt.

Mangelnde Penisdurchblutung durch Medikamente

Verschiedene Medikamente sind in der Lage Potenzprobleme zu verursachen.  Dazu gehören vor allem Betablocker, entwässernde Medikamente und Medikamente die gegen Depressionen eingesetzt werden. Daher ist es wichtig die Beipackzettel der einzunehmenden Medikamente genau zu lesen und eventuell das Problem mit dem Facharzt zu besprechen. Man sollte jedoch Medikamente nicht selbst absetzen oder verändern.

Weitere Ursachen  für eine mangelnde Penisdurchblutung

Eine gute Penisdurchblutung ist der Hauptbestandteil einer Erektion. Damit es jedoch dazu kommen kann sind weitere Faktoren ausschlaggebend.Wichtig ist ebenfalls,  dass alle beteiligten Nervenbahnen intakt sind. So können Bandscheibenvorfälle sich negativ auf die Durchblutung des Penis auswirken. Weitere Ursachen sind:

  • Verletzungen der Nervenbahnen
  • Operationen im Beckenraum
  • Eingriffe am Rückenmark
  • Bestrahlungen im Bereich des Beckens

Aber auch verschiedene Krankheiten können erhebliche Schäden an den peripheren Nerven auslösen. Man spricht in diesem Fall von einer Neuropathie. Zu den infrage kommenden Krankheiten zählen beispielsweise:

  • ​Diabetes mellitus
  • chronischer Alkoholmissbrauch
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Alzheimer Demenz
  • Schlaganfall
  • Krebs
  • schwere Nieren und Leberkrankheiten

Aufgrund der vielen infrage kommenden Ursachen ist es daher besonders wichtig einen Facharzt aufzusuchen und entsprechende Untersuchungen sollten erfolgen.

Psychische Auslöser bei einer mangelnden Penisdurchblutung

Die körperlichen und psychischen Auslöser bei einer erektilen Dysfunktion liegen nahe beieinander. Viele Männer die bereits unter körperlichen Potenzproblemen leiden, erhalten zusätzlich psychische Probleme. Vor allem junge Männer leiden stark unter psychischen Ursachen. Oft kommt es im Alltag zu Leistungsdruck, Stress oder Problemen in der Partnerschaft. Auch verschiedene Angsterkrankungen können die Ursache für eine mangelnde Penisdurchblutung sein.

Sobald es, vor allem bei jungen Männern, zu einer erektilen Dysfunktion oder zu Potenzproblemen kommt, beginnen die Gedanken im Kopf zu kreisen. Viele Männer fragen sich warum sie keinen mehr hoch bekommen oder der Schwanz einfach nicht mehr funktioniert. Das Sexleben wird reduziert und die Partnerschaft leidet unter dieser Situation.  Oft kommt es bei den betroffenen Männern zu Depressionen und den damit verbundenen Veränderungen im Alltag. 

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig auch die psychischen Ursachen zu erforschen und gegebenenfalls eine Therapie anzusetzen.