Sind operative Penisvergrößerungen wirklich sinnvoll?


Männer möchten einen wohlgeformten Penis haben, sonst fühlen diese sich nicht männlich und stark. Deshalb setzen sich viele Männer mit dem Thema Penisvergrößerung durch Operationen auseinander. Heutzutage sind die Eingriffe minimalinvasiv und haben kaum noch Nebenwirkungen. Doch ist eine Penisvergrößerung durch Operation wirklich sinnvoll?

Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung?

Wofür steht ein wohlgeformter Penis ist mit einem hohen Selbstwertgefühl verbunden. Ist diese Tatsache nicht vorhanden, so kommt es schnell zu einem hohen Leidensdruck, der oft in Depressionen endet.

Der Markt verspricht leidenden Männern mit verschiedenen Möglichkeiten Abhilfe bei diesem Problem, beispielsweise:

  • Wunderpillen
  • Penisvergrößerung mit Salbe und Tabletten
  • Pumpen
  • riskanten Penisvergrößerungen im Ausland

Studien zufolge ist jeder vierte Mann unzufrieden mit dem Penis, dabei haben genau diese eine gute Ausstattung. Wenige Männer leiden unter einem sogenannten Mikropenis,welche über jede Hilfe und Unterstützung dankbar sind. 
Die plastische Chirurgie ist in der Lage mit kleinen Eingriffen unzufriedenen Männern zu helfen. Dabei verwendet man gern das Behandlungsverfahren des Volumenaufbaus mit Hyaluronsäure.

Was versteht man unter einer normalen Penislänge?

Man hat viele verschiedene Studien weltweit veranlasst um heraus zu finden, welche Penisgröße wirklich normal ist. Eine wirklich festgelegte Definition von normalen Penis gibt es in keiner Penistabelle der Welt. Jedoch gibt es verschiedene Angaben aus der ganzen Welt.

  • Zu einem Mikropenis gehört ein Penis, wenn dieser im erigierten Zustand unter 7,5 cm liegt.
  • Jeder darüber liegende Penis ist unter „normal“ einzuordnen. Nun ist natürlich jeder Penis in seiner Form unterschiedlich, so dass man auch hier das Wort normal gar nicht richtig einsetzen kann.

Weitere Zahlenfakten zur Penisgröße in Deutschland:

  • durchschnittliche Penislänge im erigierten Zustand bei circa 13 cm.
  • erschlafften Zustand ist die durchschnittliche Penisgröße bei etwa 8,6 cm.
  • 85 Prozent der Frauen einer Studie sind zufrieden mit der Penisgröße ihres Mannes
  • 55 Prozent der Männer einer Studie sind unzufrieden mit der Penisgröße

Männer sind vor allem mit dem Penis unzufrieden, weil diese ihren Penis immer nur von oben sehen. Wenn der Penis jedoch aus einer anderen Sichtweise betrachtet wird, so erscheint dieser oftmals direkt größer.

Warum entscheiden sich Männer für einen operativen Eingriff?

Viele betroffenen Männer leiden wirklich stark, jedoch würden diese damit nicht an die Öffentlichkeit treten und sich jedem damit anvertrauen. Ein Facharzt kann diese unangenehme Situation jedoch besser und fachgerecht beurteilen und mit Rat und Hilfe zur Seite stehen. Männer möchten sich wohlfühlen mit der Ausstattung im Intimbereich und genügend Selbstbewusstsein haben um eine Frau anzusprechen. Es ist gar nicht wichtig, ob die Partnerin vielleicht völlig zufrieden ist mit der Penisgröße, denn wenn ein Mann sich selbst nicht wohl fühlt, dann kann dieser auch kein erfülltes Sexleben führen.

Die Erwartungen vieler Männer werden jedoch bereits bei den ersten Gesprächen mit dem Facharzt zerschlagen. Man wird nach einem operativen Eingriff keinen Megaschwanz erhalten, wie du super Pornostars es einem immer vorzeigen. Es kann nur das verbessert werden, was anatomisch bereits vorhanden ist und ausgebessert werden kann. Nur ein seriöser Chirurg wird dies auch offen und deutlich sagen und nicht das blaue vom Himmel versprechen.

Penisvergrößerung und die Kosten

Vorweg sollte erwähnt werden, dass die Behandlungsmethode Penisvergrößerung mit Hyaluronsäure etwa bei 2.000€ Kosten liegt. Dies ist jedoch nicht die günstige Variante. Entscheidet man sich für die aufwendigere Methode mit der Eigenfetttransplantation so hat man bereits mit Kosten mit bis zum 6.000 € zu rechnen.​

Eine operative Penisverlängerung kostet zwischen 7.000 € und 9.000 €. Eine Kombination aus Penisverdickung und Penisverlängerung kann bis zu 10.000 € kosten.

Die Krankenkasse kann die Kosten nur übernehmen, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, beispielsweise bei einem Mikropenis. Viele Kliniken bieten betroffenen Männern, die die Kosten selbst tragen müssen, die Möglichkeit einer Finanzierungsmöglichkeit.

Kosten im Überblick je nach Behandlungsumfang

  • Kosten ab ca. 2.000 € bei Penisverdickung mit Hyaluronsäure
  • 6.000 € Penisverdickung durch Eigenfetttransplantation
  • 7.000 - 9.000 € bei einer operativen Penisverlängerung
  • 9.000 - 10.000 € bei einem kombinierten Eingriff

Penisverdickung mit Hyaluronsäure

Bei diesem Verfahren wird die Hyaluronsäure am Penisschaft eingespritzt. Heutzutage verwendet man diesen Wirkstoff vor allem für die Faltenreduzierung. Mit der Unterspritzung erhält man eine gute Form der Penisverdickung. Das Gesamtbild des Penis erscheint glatt und voller. Eine Verdickung der Eichel ist nur im Einzelfall möglich und muss vorher gründlich besprochen werden.

Was passiert bei einer Penisverdickung durch Hyaluronsäure?

Dieses Verfahren wird ambulant durchgeführt und es bedarf einer örtlichen Betäubung. Ein Klinikaufenthalt ist nicht länger als drei Stunden vorgesehen. Der Eingriff selbst dauert maximal 40 Minuten. Im Vorfeld müssen natürlich intensive Aufklärungsgespräche erfolgt sein. Die Patienten fallen in einen leichten Dämmerschlaf. Der Penis wird betäubt und das Hyaluron injiziert. Dies erfolgt aber mit stumpfen Mikrokanülen, damit es zu keinerlei Verletzungen am Penis kommt. Das Hyaluron wird so lange eingespritzt, bis die gewünschte Form erreicht wurde. Die Einstichstellen sind später nicht mehr zu erkennen. Danach erhält der Patient einen festen stabilisierenden Verband, damit das Hyaluron sich nicht mehr verschiebt. Der Heilungsprozess dauert etwa 3 Wochen. In dieser Zeit sollte kein Sex vollzogen werden. Nach dieser Behandlung ist eine uneingeschränkte Teilnahme am Alltag sofort wieder möglich. Man braucht keine Krankschreibung.

Welche Ergebnisse können erzielt werden?

Durchschnittlich können bei diesem Eingriff bis zu 2 cm mehr Umfang erreicht werden. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass nur eine Penisverdickung möglich ist. Eine Penisverlängerung ist mit dieser Methode nicht möglich.

Sind Nebenwirkungen zu erwarten?

In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann es zu Schwellungen und Blutergüssen kommen. Manche Männer berichten in den ersten Stunden nach dem Eingriff auch über Missempfindungen. Diese möglichen Nebenwirkungen sind jedoch nach der Verteilung des Hyaluron nach 3 Wochen nicht mehr vorhanden. Bis zu 12 Monate kann diese Behandlung sichtbar sein, da der Körper nach und nach das Hyaluron abbaut.Jedoch bleibt ein Drittel im Körper enthalten. Eine Nachbehandlung ist in jedem Fall möglich, sollte aber vorher gründlich besprochen werden.

Vorteile dieser Behandlung

  • ein sehr sicherer Eingriff.
  • keine allergischen Reaktionen aus
  • wird gut vom Körper vertragen.
  • schmerzfreier Eingriff
  • minimalen Begleiterscheinungen
  • keine sichtbaren Narben
  • deutlich sichtbare, spürbare und lang anhaltende Wirkung
  • Steigerung der Lebensqualität

Nachteile

  • leichte Rötungen,
  • Schwellungen
  • Juckreiz
  • kleine Unregelmäßigkeiten, wenn sich das Hyaluron sicht nicht richtig verteilt hat

​Penisvergrößerung durch Operation

Bei dieser Variante geht es vor allem darum, den Penis optisch zu verlängern. 
Der Penis hat einen außen liegenden und einem innen liegenden Teil. Das Verhältnis der beiden Teile liegt bei 50:50.

Die Behandlung sieht also vor, dass der innenliegende Teil nach außen verlagert wird. Sinnvoll ist dieser Eingriff jedoch nur, wenn ein medizinischer Grund vorliegt, beispielsweise bei einem Mikropenis. Männer, die einen erheblichen Leidensdruck aufgrund eines zu kleinen Penis haben, können ebenfalls für eine Penisvergrößerung in Frage kommen. Im Vorfeld muss es ein aufklärendes Gespräch durch einen Facharzt geben, um die Möglichkeiten deutlich zu machen.

Der Ablauf

Bei der operativen Penisverlängerung werden die vorderen inneren Haltebänder des Gliedes abgetrennt und mit einem Implantat verlängert.

  • ein kleiner Einschnitt von etwa 3 cm Länge
  • Schnitt ist im Bereich der Schamhaare
  • später nicht sichtbar
  • Stabilität bleibt durch die hinteren Haltebänder erhalten
  • der Penis wird mit Eigengewebe weiter vorn befestigt
  • spezielle Nahttechnik verhindert die Benutzung von Fremdmaterialien

​Für das Ergebnis ist die anatomische Grundlage jedes Mannes wichtig. Eine Vergrößerung ist zwischen 3 und 6 Zentimeter möglich. Das Resultat ist von Mann zu Mann unterschiedlich. Bei vielen Männern geht es gar nicht um die möglichen 6 Zentimeter. Bereits weniger kann zur deutlichen Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Nebenwirkungen


​Jeder operative Eingriff hat Risiken und Nebenwirkungen. Natürlich hat man auch die Möglichkeit eine Penisvergrößerung im Ausland durchzuführen. Vorteilhaft ist natürlich, dass die anfallenden Kosten wesentlich geringer sind. Dennoch sollte man bedenken, dass man bei eventuell auftretenden Nebenwirkungen ein Arzt greifbar sein sollte. Bei den Vorgesprächen sollte jeder seriöse Arzt über die Nebenwirkungen offen und ehrlich aufklären. Eine funktionelle Störung ist nur in sehr seltenen Fällen möglich. Eine weitere Möglichkeit bietet eine Penisvergrößerung in Tschechien, jedoch ist es auch hier so, dass der Operateur für die Nachsorge nicht greifbar ist.

Die Nachsorge

Wichtig ist die regelmäßige Nachsorge. Diese sollte auf jeden Fall vor Ort erfolgen können. Nach dem operativen Eingriff benötigt der Mann einen Penisstrecker, der regelmäßig angelegt werden muss. Nur so lohnt sich der operative Eingriff auch dauerhaft.

Daher sollte man bedenken, dass eine Penisvergrößerung im Ausland oder in Tschechien sicherlich viel günstiger ist, jedoch die Nachsorge ein großes Problem darstellt und nicht sichergestellt werden kann.

Fazit zur operativen Penisvergrößerung und Penisverdickung

Ein operativer Eingriff sollte wirklich gründlich überlegt werden. Ist es möglich auch andere Alternativen anzuwenden? Beispielsweise ein Penisvergrößerungsprogramm für den Alltag? Dies kostet sicherlich nicht so viel, wie eine Behandlung mit Hyaluron oder einem Skalpell. Die Entscheidung für oder gegen einen solchen Eingriff muss jeder betroffene Mann selbst abwägen.