Potenzprobleme mit 30? – Das muss nicht sein!

Immer mehr junge Männer bekommen die Diagnose "Erektile Dysfunktion". In dem Moment bricht für viele Männer eine kleine Welt zusammen. Potenz steht für Männlichkeit und wenn diese nicht vorhanden ist, dann fühlen sich die betroffenen Männer einfach nicht mehr männlich genug. Laut aktuellen Studien ist bereits jeder 4. Mann unter 40 Jahren betroffen.

Männer, die beruflich und im Alltag immer wieder unter Stress und Druck stehen, können im Bett schon mal versagen. Jedoch sollte sich daraus unter 40 Jahren kein Dauerzustand ergeben.

Natürlich kann man sagen, dass ab dem 40. Lebensjahr die Potenz sich immer weiter zurück bildet. Vor allem Männer, die rauchen oder einen regelmäßigen Drogenkonsum haben, leiden recht häufig unter sehr frühzeitigen Erektionsbeschwerden. Die Ursachensuche ist daher besonders wichtig, denn diese können im psychischem und physischem Bereich liegen. Auch die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten wirken sich negativ auf die Potenz aus. Eine dauerhafte Erektionsstörung sollte jedoch nicht bei jungen Männern einfach so hingenommen werden.

Was versteht man unter einer Erektionsstörung?

Sobald ein Mann nicht mehr in der Lage ist eine Erektion zu bekommen spricht man von einer erektilen Dysfunktion. In der Umgangssprache ist diese eher als Impotenz bekannt. Wichtig ist hier die Abgrenzung zwischen Erektionsstörung und Unfruchtbarkeit. Männer, die eine erektile Dysfunktion haben, müssen nicht gleichzeitig unfruchtbar sein.

Zu den häufigsten Ursachen der Erektionsstörung gehört der Alterungsprozess. Jedoch leiden auch sehr viele junge Männer unter Erektionsstörungen, so dass der Alterungsprozess als Ursache nicht in Frage kommt. Hier können folgende Ursachen eine Rolle spielen:

  • Stress
  • Leistungsdruck
  • Alkoholkonsum
  • Drogenkonsum
  • Rauchen
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • zurückliegende Operationen und Verletzungen im Beckenbereich
  • Testosteronmangel
  • Depressionen

Schnarchen Sie? -  Die Ursache für die Erektionsstörung?

Männer, die schnarchen leiden öfters unter Impotenz. Dies ist auf eine schlechte Durchblutung zurückzuführen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schnarchende Männer unter Erektionsstörungen und Impotenz leiden können. ​

​Durch den Schnarchprozess kommt es zu einer Störung des Durchblutungssystems im Körper, was jedoch eine Grundvoraussetzung für eine starke Potenz ist. Männer, die jedoch morgens noch mit einem harten Penis erwachen, können davon ausgehen, dass die Ursache für die Erektionsbeschwerden nicht körperlich bedingt sind.

Ursache Sauerstoffmangel durch Atemaussetzer

Sobald ein Mann zum starken Schnarcher wird kommt es zu einem Mangel in der Sauerstoffversorgung im Körper. Bei einem immer wiederkehrenden Mangel an Sauerstoff in der Schlafphase können sich daraus Erektionsbeschwerden entwickeln.

Viele verschiedene Studien belegen diese These. Nächtlicher Sauerstoffmangel und Schlafapnoe stellen ein erhöhtes Risiko für Erektionsstörungen dar. Männer, die unter Schlafapnoe leiden können jedoch etwas dagegen tun:

  • Abnehmen
  • Verzicht auf Alkohol
  • keine Schlafmittel einnehmen
  • Kontrolle und Behandlung der Atemwege bei einem Facharzt

Viagra©, Therapie & Co. – 7 Tipps, wie es mit der Erektion klappt

Medikamente einnehmen

Sobald Erektionsbeschwerden auftreten ist es wichtig einen Facharzt  aufzusuchen. Man muss sich dafür auch in keinster Art und Weise   schämen​.

Nach einer gründlichen Untersuchung kommen verschiedene     Medikamente in Frage. Die häufigste Variante sind sogenannte     PDE-5-Hemmer. Diese wirken sich positiv auf die Durchblutung aus.     Damit erhält der Penis ausreichend Sauerstoff und kann seine     Funktion wieder verbessern. Zu den bekanntesten PDE-5-Hemmern     gehören:

  • Viagra©,     
  • Levitra©
  • Cialis©    

Hausmittel verwenden

Es müssen nicht immer Medikamente sein. Auch verschiedene Hausmittel können die Erektionsstörungen behandeln. Zu den beliebtesten Mitteln gehört Ingwer. Mit Ingwer kann die Durchblutung angeregt werden.    

Gesundes Leben führen

Ein gesunder Lebensstil ist nicht nur für die Potenz wichtig, sondern für den gesamten Körper. So sollte man:

  • nicht rauchen
  • nicht zu viel Alkohol trinken
  • kein Übergewicht haben
  • Stress vermeiden
  • Leistungsdruck durch Entspannungen abbauen

Offenheit und Ehrlichkeit in der Partnerschaft

Sobald Erektionsstörungen in einer Partnerschaft auftreten kann dies schnell zur Belastungsprobe für die Beziehung werden. Wichtig ist hier, dass man offen und ehrlich das Gespräch sucht. Gemeinsam kann man sich dann auf die Suche nach Lösungen begeben.     

Sport ist wichtig – aber nicht zu viel!

Es muss nicht gleich ein Leistungssport sein, damit man sich gesund und     fit fühlt. Zu viel Sport kann die Produktion von den wichtigen Sexualhormonen verringern.    

Das Becken fit halten

Es gibt verschiedene Beckenübungen, die dem Mann helfen können Erektionsstörungen zu beseitigen. Diese kann man schnell und einfach in den Alltag integrieren ohne sich zu ​verausgaben.

Therapie in Anspruch nehmen

Bevor man sich in eine Psychotherapie begibt, sollte man es mit Hausmitteln und einer gründlichen Untersuchung bei einem Facharzt versuchen. Eine Behandlung einer Erektionsstörung braucht immer ein wenig Zeit. Wichtig ist natürlich, dass die Ursache gefunden wird. Sollte diese jedoch im psychischen Bereich liegen, so wäre eine Behandlung bei einem Psychologen anzuraten.

Fazit zu Potenzproblemen mit 30 !

Potenzprobleme dürfen auf keinen Fall verschwiegen werden. Wichtig ist, dass man sich der Sache annimmt und die Ursache findet. Eine Behandlung von Erektionsbeschwerden ist mit verschiedenen Methoden möglich. Gerade junge Männer sollten einen prüfenden Blick auf deren Alltag werfen. Vielleicht spielt gerade der berufliche Faktor eine große Rolle der Potenzprobleme.