Penisvergrößerung – Das sollte jeder Mann wissen

In der Gesellschaft ist der Penis ein Symbol, welches die Männlichkeit und die Potenz eines Mannes bildlich darstellt. Für Männer ist eine gute Größe des Penis ebenso wichtig, wie für die Frau ein schöner Busen.

Leider sind sehr viele Männer unzufrieden mit der Größe des Penis. Man spricht von einer Unzufriedenheit von jedem zweiten Mann. Jedoch muss man sagen, dass das Thema Penisvergrößerung in der Gesellschaft zu einem der Tabuthemen gehört. Viele betroffenen Männer schämen sich und wissen nicht, wem sie sich anvertrauen können. Hier beginnt oftmals ein Teufelskreis, denn viele Männer ziehen sich zurück und haben ein sehr niedriges Level an Selbstvertrauen. Oft kommt es zu psychische Folgen, wie Depressionen und Isolation, so dass auch ein Sexleben kaum noch möglich ist.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, gibt es verschiedene Möglichkeiten einer Penisvergrößerung. Im folgenden möchten wir dieses breit gefächerte Thema näher betrachten.

Operative Penisvergrößerung – so einfach kann das sein?


Sobald man sich mit dem Thema operative Penisvergrößerung auseinandersetzt ist man der Meinung, dass dies die ultimative Lösung sein könnte. Es klingt doch alles relativ plausibel und einfach. Früher wurde dieses Thema jedoch kontrovers diskutiert. Die heutigen Operationstechniken gelten jedoch als sehr sichere und effektive Methode. Immer mehr Männer entscheiden sich für diese Variante und scheinen damit sehr zufrieden zu sein. Man spricht von mehr als 15.000 Operationen am Penis weltweit. Die meisten davon finden in Deutschland statt. Dies sind jedoch offizielle Zahlen von sehr guten Ärzten. Leider gibt es auch viele „Pfuscher“ die in der Hinterkammer eine Penisoperation durchführen. Dies sollte jedoch absolut vermieden werden.

Eine operative Penisvergrößerung ist nur sinnvoll, wenn der Penis wirklich klein ist und der betroffene Mann zusätzlich einen erheblichen Leidensdruck erleben muss. Nun steht natürlich die Frage im Raum, welche Penisgröße ist denn normal? Aus einer großen Studie geht folgendes hervor:

  • eine normale Größe gibt es nicht
  • die durchschnittliche Penislänge im schlaffen Zustand liegt bei 9,16 cm
  • unter Mikropenis versteht man einen erigierten Penis unter 7 cm

Ob eine Operation am Penis wirklich notwendig ist, kann nicht nach einer Untersuchung festgestellt werden. Es wird immer eine individuelle Untersuchung des Operateurs notwendig sein, damit eine Entscheidung getroffen werden kann. Dazu gehört vor allem:

  • professionelle Aufklärung rund um das Thema Operation am Penis
  • persönliche Gespräche
  • körperliche Untersuchungen

Vor allem Männer mit einem hohen Leidensdruck brauchen eine fachmännische Beratung. Männer, welche unrealistische Vorstellungen haben, werden in der Regel abgelehnt.

Die Behandlungsmethoden

Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden für eine Penisvergrößerung. So muss man sich entscheiden ob man eine Penisverlängerung oder eine Vergrößerung des Umfangs wünscht. Eine Kombination der beiden Methoden ist dabei die meist gewählte Variante.​

Dauerhaft kann folgendes korrigiert und verbessert werden:

  • Penislänge
  • Penisumfang
  • Größe der Eichel

Die Auswahl der entsprechenden Technik ist abhängig von der Ausgangssituation des Mannes. Vor allem die vorhandene Anatomie ist ausschlaggebend.

Die Penisverlängerung im Detail

Die übliche Variante - Penisverlängerung mittels Ligamentolyse (Durchtrennung der Penishaltebänder)

Der Penis eines Mannes ist ein sehr umfangreiches Körperteil welches bereits im Körper beginnt. Im Körperinneren gibt es sogenannte Ligamenten. Diese werden auch Penishaltebänder genannt. Verankert sind diese Bänder im Beckenknochen. Eine wirkliche Funktion direkt für den Penis haben diese Bänder nicht, jedoch sind kann man sagen, der Penis ist durch die Bänder mit dem Becken fest verbunden.

Mit Hilfe der Ligamentolyse kann man den eingefangenen Teil des Penis befreien. Man durchtrennt die Penishaltebänder und somit kann der im Becken versteckte Teil des Penis nach außen verlagert werden. So kann man eine Penisverlängerung erreichen. Die Durchtrennung der Penishaltebänder ist ein sehr komplexer Eingriff, denn nicht alle Bänder dürfen wahllos durchtrennt werden. Bei einem Fehler bei dieser Behandlungsmethode kann es zu einem instabilen Zustand während der Erektion kommen.

Die Bänder sind in der Lage sich wieder am Becken zu verankern. Hier werden oftmals sogenannte Platzhalter eingesetzt. Man benutzt hierfür gern körpereigenes Gewebe oder ein sehr hochwertiges Silikonimplantat auf medizinischer Basis. Männer, die ein solches Implantat haben, berichten von keinerlei Einschränkung oder Tastbarkeit. Auch der Einschnitt an der Wurzel des Penis beträgt nicht mehr als 3 cm. Somit ist auch kaum eine Narbe sichtbar.

Bei dieser Behandlungsmethode versucht man einen Ausgleich zwischen den innenliegenden und sichtbaren Teil des Penis zu erreichen. So sind bereits im schlaffen Zustand die Unterschiede erkennbar. Nach der Operation sollte der Mann eine konsequente Therapie mittels Penisstrecker oder einem Vakuumgerät anwenden. Nur so ist eine konstante Verlängerung überhaupt möglich.

Die Variante der Reduktion des Fettpolsters im Schambereich

Männer, die einen kleinen sichtbaren Teil eines Penis haben, werden über die Methode der Reduktion des Fettpolsters im Schambereich beraten. Nach Entfernung des überschüssigen Fettpolsters sind bereits beste Ergebnisse sichtbar. Dieser Eingriff umfasst nur eine Operation.

Korrektur des peno-skrotalen Winkels (Skrotoplastik)

Oftmals lesen Männer den Begriff „penile webbing“. Man sagt, dass der Ansatz vom Hodensack zu weit vorn am Penis ist, auch Skrotalansatz genannt. Durch diese Veränderung erscheint der Penis viel kleiner, als er in Wirklichkeit ist. Bei dieser Ausgangssituation wird die Skrotoplastik angewandt. Dies ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff. Der Ansatz erhält eine Verlagerung nach hinten, so dass eine optische Veränderung sofort sichtbar wird. Bei dieser Behandlungsmethode ist nur ein Eingriff notwendig

Den Penisumfang vergrößern

Eigenfettinjektion

Die Eigenfettinjektion ist die beliebteste Variante bei den Männern und wird wie folgt durchgeführt:

  • Entnahme von Eigenfett aus dem Bauch- oder Oberschenkelbereich (Luposuktion).
  • Aufbereitung des Eigenfetts
  • Aufarbeitung und Reinigung des Eigenfetts        
  • Injektion des Eigenfetts unter die Penisschafthaut unter Beobachtung der Proportionen        

Diese Methode gilt als eine sehr sichere und minimalinvasive Methode für die Vergrößerung des Penisumfangs. In der Regel wird mehr Eigenfett eingespritzt, da ein geringer Teil vom Körper wieder abgebaut wird.

Mit „Dermal Fat Graft“ zu mehr Penisumfang

Bei dieser Variante ein wenig Haut mit darunterliegendem Fettgewebe vom Körper entnommen. In der Regel wird dies in der Pofalte vorgenommen. Nun entfernt man die erste Hautschicht, die sogenannte Epidermis. Die Lederhaut, auch Dermis genannt, sowie das Fettgewebe werden nun unter die Schafthaut des Penis angebracht. Der Penis erhält dadurch mehr Umfang. Leider kann nicht jeder Mann von dieser Behandlungsmethode profitieren, da die Komplikationen sehr hoch sind.

​Fazit 

​Bevor man sich für eine der genannten Varianten entscheidet, sollte man sich gründlich über dieses Thema informieren. Auch ein ausführliches Gespräch mit einem Facharzt ist notwendig. Eine Penisvergrößerung oder eine Vergrößerung des Umfangs kann auch Nebenwirkungen haben. Vielleicht sollte man sich auch erst nach Alternativen umschauen, beispielsweise hier