Endlich wieder eine gesunde Erektion erleben

Erektionsstörungen zu haben ist leider oft ein großes Tabuthema. Vor allem betroffene Männer möchten ungern über dieses Problem sprechen, da es peinlich ist. Man denkt gern zurück, wie gut man früher im Bett war und wünscht sich diese Momente sehnlichst zurück. Damit es nicht erst zu unnötigen Depressionen und anderen unschönen Gedanken kommen muss, sollte man sich über dieses Thema genau informieren. Aber Vorsicht. Das Internet ist voll mit vielversprechenden Zaubermitteln, die über Nacht große Wunder bewirken sollen. Dies ist jedoch in den meisten Fällen absolut unmöglich.
Um eine bessere Erektion erreichen zu können, stehen 3 Varianten zur Verfügung. Im medizinischen Bereich kann man sich auf sogenannte PDE-5-Hemmer verlassen. Im natürlichen Bereich gibt es die Möglichkeit mit Hilfe von Trainingseinheiten die Erektion zu verbessern oder man vertraut auf vielversprechende Nahrungsergänzungsmittel.

Muss es direkt ein Arztbesuch sein?

Männer, die unter Erektionsstörungen leiden versuchen oft einen Arztbesuch zu umgehen. Dies ist aber notwendig, wenn man einen PDE-5-Hemmer haben möchte, welcher verschreibungspflichtig ist. Dazu gehören beispielsweise:

  • Viagra
  • Levitra
  • Cialis

Mit diesen Mitteln werden weltweit in den verschiedenen Unternehmen nur schwarzen Zahlen geschrieben. Der Hausarzt wird eine gründliche Blutanalyse durchführen und eventuell auch ein EKG schreiben. Die weiteren spezifischen Untersuchungen sollte ein Urologe vornehmen.
Eine weitere Variante ist auf eine telemedizinische Behandlung zu vertrauen.​

​Die Alternative

Im Internet gibt es ein Team, welches aus deutschen Ärzten besteht. Diese können Patienten direkt online betreuen. Im Alltag sieht das wie folgt aus:

  • in einem online Formular müssen die Beschwerden angegeben werden
  • die Auswertung erfolgt automatisch
  • Medikamenten können direkt ausgewählt werden     
  • der Arzt unterschreibt das Rezept    
  • das Rezept kommt direkt mit der Post nach Hause

Der Vorteil bei dem Angebot von DrEd und Doktoronline ist natürlich, dass alles diskret und vertraulich abläuft. Keine lästigen Untersuchungen, keine unangenehmen persönlichen Fragen und keine lange Wartezeit auf einen Termin.
Nachteilig könnte man nun aber folgendes anbringen. Die PDE-5-Hemmer bringen oftmals unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Damit dies nicht lebensbedrohlich werden kann, ist eine gründliche Blutuntersuchung und eine Kontrolle des Herzens besonders wichtig.

Der Klassiker – PDE-5-Hemmer

Die Erektion ist ein sehr komplexer Vorgang im männlichen Körper. Sobald der Körper sexuell erregt wird werden Signale zum Gehirn geleitet. Nun wird im Schwellkörper Stickstoffmonoxid, auch NO genannt, freigesetzt. Die Blutgefäße werden dadurch erweitert. Während dieser Erweiterung kommt es zu einer Aktivierung von Guanosinmonophosphat, auch cGMP genannt. Dieses sorgt immer für die Erschlaffung der glatten Muskulatur. Aufgrund dieser Erschlaffung kann die Blutzufuhr im Penis erhöht werden. Die Erektion ist damit perfekt.

​Was ist bei einer Erektionsstörung anders? 

Bei einer Erektionsstörung kommt ​ein Enzym namens Phosphodiesterase V, nennt man auch PDE-5-Hemmer, ins Spiel. Durch dieses Enzym wird cGMP abgebaut. Dieser Abbau sorgt also dafür, dass die Erektion vorbei ist. Solange wie NO und cGMP nicht im Einklang sind kommt es zu Erektionsstörungen. Ein PDE-5-Hemmer wird also eingesetzt, damit dieses störende Enzym in seiner Funktion gehemmt wird und es zu keinerlei Störung der Erektion kommen kann.

Welcher PDE-5-Hemmer hält wirklich seine Versprechen?

Natürlich wirbt jedes Unternehmen mit tollen und großen Versprechen. Jedoch muss man erwähnen, dass es vor allem von jedem einzelnen Mann abhängig ist, welches Mittel eingesetzt werden kann. Es nützt dem Mann schließlich nichts, wenn traumhaft schöner Sex erlebt werden kann, aber die Nebenwirkungen viel zu stark sind.

Besonders auffallend ist das Mittel Cialis. Es enthält den Wirkstoff Tadalafil. Bereits 30 Minuten nach der Einnahme kann Tadalafil im Körper seine Wirkung entfalten. Je nach Mann kann es aber auch über eine Stunde dauern. Absolut erwähnenswert ist die lange Konzentration dieses Wirkstoffes im Blut. Man spricht von bis zu 36 Stunden. Dafür benötigt es in dieser Zeit natürlich auch immer wieder sexuelle Anreize. Daher sollte schon grob abschätzbar sein, wann man Sex haben möchte. So schön dies auch alles klingen mag, jedoch hat jedes Mittel seine Nebenwirkungen. 
Die weiteren bekannten Mittel Viagra und Levitra haben leider keine so hohe Wirkungsdauer. Aber auch diese beiden medizinischen Produkte haben Nebenwirkungen.

Der Erektion mit technischen Mitteln auf die Sprünge helfen

Eine weitere Abteilung wären die technischen Hilfsmittel. Darunter zählen Penispumpen, Vakuumpumpen und Penisstrecker. Die Namen verraten schon die eventuellen Erfolge, welche jedoch ein regelmäßiges und konsequentes Training voraussetzen. Zielführend ist natürlich bei diesen Hilfsmitteln eine gewisse Penisvergrößerung zu erreichen. Der kleine aber feine Nebeneffekt ist natürlich die verbesserte Erektion. Mit Hilfe der Technik ist es möglich den Schwellkörper zu trainieren. Auf den Herstellerseiten kann man viele Erfolgsberichte finden.

Die Wunderpillen mit den großen Versprechen

Der Nahrungsergänzungsmarkt ist voll mit vielen tollen Wunderpillen, welche eine super Erektion und vielleicht noch eine Penisvergrößerung versprechen. Man nennt diese Nahrungsmittel auch NEM/ NO- Donatoren. Der NO-Spiegel soll mit Hilfe der Mittel ansteigen und der Botenstoff cGMP aktiviert werden. Nur so ist eine Muskelentspannung und ein ausreichender Blutfluss möglich.

All diese Nahrungsergänzungsmittel arbeiten mit natürlichen Inhaltsstoffen, wie Zink, L-Arginin, Pflanzenextrakten und noch viele andere. Jeder Hersteller hat natürlich entsprechend gute Bewertungen, jedoch sind die Preise völlig unterschiedlich. Ob es nun wirklich funktioniert, sollte man entweder selbst ausprobieren oder sich lieber das Geld sparen und weitere Alternativen suchen.

Wunderwaffe Rote Beete?

Rote Beete ist bekannt für einen hohen Gehalt an Nitraten. Diese sollen für eine lange und harte Erektion wichtig sein. So steht Rote Beete als ein Hausmittel bei Erektionsstörungen. Nun ist natürlich die Frage, wie viel Rote Beete man essen sollte. Man sagt nach einem Glas hat man eine sehr starke Erektion. Jedoch ist Rote Beete nicht jedermanns Geschmack.

Die Einnahme erfolgt in der ersten Woche beispielsweise mit einer täglichen Dosis von 200 ml Rote Beete Saft. Nach dieser Woche wird die Dosis auf 500 ml täglich gesteigert. Damit das die Umwandlung in Nitrit erfolgen kann, sollte man den Saft immer etwa eine Sekunde im Mund lassen. Weiterhin sollte der Saft weder vor und nach dem Zähneputzen getrunken werden. Eine kleine Nebenwirkung kann ein veränderter Stuhlgang in den ersten Tagen sein.

​Die Funktion von Nitraten

Was machen Nitrate? Im menschlichen Speichel wird aufgrund von Bakterien in ein Nitrit umgewandelt. Durch den Magen-Darm-Trakt gelangt dieses Nitrit in die Blutbahn. Sobald es angekommen ist, wird die Synthese von NO angeregt. Man spricht also von einem natürlichen NO-Donator. Rote Beete gilt somit auch als Aphrodisiakum, da eine Optimierung der Durchblutung erfolgt. 
Mediziner raten jedoch davon ab eine hohe Menge an Rote Beete zu konsumieren, wenn man zusätzlich einen PDE-5-Hemmer einnehmen möchte.

Weitere NO-Donatoren sind in Form von Kapseln erhältlich:

  • L-Arginin
  • L-Citrullin

L- Arginin ist eine Aminosäure und stellt den Grundstoff von Stickstoffmonoxid dar. Jedoch sind diese Kapseln unsagbar teuer. Dennoch kann man L-Arginin auch als Pulver kaufen, welches jedoch einen sehr unangenehmen Geschmack hat. Dieser NO-Donator darf auf gar keinen Fall mit einem PDE-5-Hemmer eingenommen werden. Die Nebenwirkungen beziehen sich vor allem auf den Blutdruck, welcher stark abfallen kann. Die gesundheitlichen Schäden sind in diesem Fall erheblich.

L-Citrullin gehört ebenfalls zu den NO-Donatoren und gleichzeitig ist es eine Vorstufe des L-Arginin auf natürlicher Basis. Citrullin ist jedoch stärker als Arginin und wird nicht im Magen-Darm-Trakt oder in der Leber metabolisiert. Citrullin hat eine lange Wirkungsdauer im menschlichen Körper, jedoch darf es auch nicht mit PDE-5-Hemmern kombiniert werden.

Mit Sport zur längeren und härteren Erektion

Wenn man sich weder auf Technik, noch auf Medikamente und Nahrungsergänzungen verlassen möchte, kann man mit einem gezielten Beckenbodentraining seine Erektion langfristig verbessern. Eine Hauptrolle dabei spielt der PC-Muskel, welcher konsequent trainiert werden muss.

Das Beckenbodentraining wurde nach dem Erfinder Arnold Kegel benannt. So entstanden die Kegelübungen. Mit diesen kann die Erektion und auch die Größe des Penis deutlich verbessert werden.

Kombinieren von den verschiedenen Möglichkeiten

Natürlich möchte man als Mann beste Ergebnisse erzielen. Dabei mag man vielleicht alle Möglichkeiten miteinander kombinieren. Doch Vorsicht, dies ist in manchen Fällen gesundheitsschädlich.

Kombination Beckenbodentraining und PDE-5-Hemmer
Diese Kombination ist absolut bedenkenlos. Jedoch sollte das Beckenbodentraining täglich durchgeführt werden, damit man schon bald erste Ergebnisse erkennen kann.

Beckenbodentraining und NO-Donatoren
Auch diese Kombination kann ohne zu erwartende Nebenwirkungen durchgeführt werden. Auch hier sollte ein tägliches Training in den Alltag integriert werden.

Tabu! PDE-5-Hemmer und NO-Donatoren
Wie bereits erwähnt sollten NO-Donatoren auf keinen Fall mit PDE-5-Hemmern, wie Viagra kombiniert werden. Die Nebenwirkungen sind vor allem im Bereich Blutkreislauf zu erwarten. Dies kann bis hin zur Bewusstlosigkeit und zum Herzstillstand führen.

​Welche Faktoren wirken sich negativ auf die Erektion aus?

Erektionsstörungen können verschiedene Ursachen haben. Jedoch genügt oftmals ein Blick auf den Alltag und schon wird man fündig:

  • Rauchen verengt die Gefäße
  • Übergewicht wirkt sich negativ auf den Gesamten Kreislauf aus     
  • Stress    
  • zu viele Masturbation

Weitere Ursachen sind natürlich auch medizinisch abzuklären. Daher ist ein Arztbesuch stets ratsam.