Die Vermessung

Der erste Schritt den du in deiner Karriere als PE'ler machst sollte die richtige Messung sein. Da du deinen Penis einfach zu oft siehst, wirst du selbst einen Zuwachs von 3 cm nicht sehen, und genau deshalb musst du regelmäßig deinen Erfolg messen.


Im Folgenden werde ich dir die geeigneten Messwerkzeuge, als auch die verschiedenen Vermessungsgrundlagen vorstellen. Desweiteren zeige ich dir wie ein möglichst einheitlicher Messvorgang aussieht und empfohlene Messintervalle.



Die nötigen Messwerkzeuge


Zuvorderst ist zu klären, welche Messwerkzeuge für eine Penisvermessung notwendig sind. Optimalerweise ist dies schlicht ein stabiles, nicht biegsames Lineal bzw. ein Zollstock (für die Längenmessungen) und ein biegsames Maßband (für die Umfangsmessung).



Das Lineal und die versetzte Skala: Bei der Nutzung eines Lineals ist darauf zu achten, dass man den nicht skalierten Bereich vor der Null entweder auf die Messung addiert oder diesen mit einer Säge entfernt (bei einem Holzlineal meist ohne weiteres möglich). Bei der Vermessung mit einem Zollstock hat man dieses Problem generell nicht, weil dieser unmittelbar mit der Messskala beginnt.

Die vier Standard-Messwerte​

Es folgen die vier Werte, die generell im PE-Bereich die größte Bedeutung innehaben. Du solltest sicherstellen, dass du alle vier Werte gründlich und exakt aufnimmst, um später die Fortschritte deines Trainings ermitteln zu können.

1.) Bone-Pressed Flaccid Stretched Length (BPFSL)​

Die BPFSL ist einer der wichtigsten Messwerte, gleichzeitig aber auch der am unangenehmsten aufzunehmende. Er ist von entscheidender Bedeutung bei der späteren Trainingsanalyse, daher solltest du sorgsam darauf achten, ihn möglichst exakt zu vermessen. Er ermittelt die maximale vertikale Ausdehnung des Penis und ist generell etwas größer als die BPEL (meist 0.5 bis 1.5 cm).


Zur Messmethodik: Den vollkommen schlaffen Penis wie bei der Stretchingübung greifen (d.h., falls vorhanden, Vorhaut zurückziehen und am Schaft unter dem Eichelkranz den OK-Griff ansetzen) und im 90 Grad Winkel mit maximalem Zug nach vorne ziehen. Mit der anderen Hand zeitgleich das Lineal so tief wie möglich in den Schamhügel direkt über der Peniswurzel drücken - und dann bis zur Eichelspitze des gestretchten Penis messen.


2.) Bone-Pressed Erect Length (BPEL)

Der BPEL gibt die erigierte Länge des Penis an, wobei das Lineal bis auf das Schambein gepresst wird (daher: "Bone-Pressed") und somit auch die innere Länge des Penis mit in die Messung einbezogen wird. Dies verhindert den Einfluss etwaiger Gewichtsschwankungen zwischen zwei Messterminen bzw. Veränderungen am Fettpolster an der Peniswurzel. Er liegt diversen penisvermessenden Studien zu Grunde und gilt als der zuverlässigste Längenwert.


Zur Messmethodik: Den möglichst maximal erigierten Penis mit einer Hand in einen Winkel von 90 Grad zum Körper herabsenken. Nun mit der zweiten Hand das Lineal so tief wie möglich in den Schamhügel direkt über der Peniswurzel drücken - und dann bis zur Eichelspitze des erigierten Penis messen. Etwaige Biegungen des Penis werden nicht gesondert ausgemessen und berücksichtigt - es gilt allein die Länge in Luftlinie von der Peniswurzel bis zur Penisspitze.


3.) None-Bone-Pressed Erect Length (NBPEL)

Der NBPEL ist für die Analyse des Trainings am uninteressantesten, birgt aber in anderer Hinsicht einige wichtige Informationen. Zum Einen ist es der optische Längenwert, also der Messwert, der über die tatsächlich aus dem Körper ragende Länge des Penis und dessen optische Erscheinung Aufschluss gibt. Zum Anderen ergibt die Differenz mit dem BPEL und dem NBPEL das sogenannte "Fatpad", die Haut- und Fettansammlung des Schamhügels über der Peniswurzel. Üblicherweise liegt diese Differenz in einem Rahmen von 1.5 bis 2.5 cm. Sollte sie darüber liegen, kann dies unter Umständen weiteres Zuwachspotenzial bei einer Gewichtsreduktion bedeuten.


Zur Messmethodik: Den möglichst maximal erigierten Penis mit einer Hand in einen Winkel von 90 Grad zum Körper herabsenken. Nun mit der zweiten Hand das Lineal direkt auf den Schaft des Penis legen und vom Austritt des Penis aus dem Körper bis zur Eichelspitze messen. Das Lineal wird bei Aufnahme dieses Messwertes also nicht in das Fleisch bzw. auf das Schambein gepresst. Etwaige Biegungen des Penis werden nicht gesondert ausgemessen und berücksichtigt - es gilt allein die Länge in Luftlinie von der Peniswurzel bis zur Penisspitze.


4.) Erect Girth (EG)

Der EG ist das Maß des Penisumfangs und gibt somit sehr genauen Aufschluss über die Breite bzw. Dicke des Penis. Seine Notation wird in drei Kategorien unterteilt: Base, Mid und Top. Meist werden aber nicht alle drei Kategorien, sondern nur eine oder zwei als Messwerte geführt.


Die üblichste Vermessungsmethode ist die an der Peniswurzel (EGbase) bzw. der "dicksten Stelle des Penis". Mitunter wird er auch an der Mitte des Schaftes gemessen (EGmid), was besonders die optische Ausprägung repräsentiert. Eine Vermessung an der umfangreichsten Stelle der Eichel (EGtop) ist meist nur dann sinnvoll, wenn das eigene Programm besonders auf den Penisumfang abzielen und deswegen eine möglichst exakte Vermessung in dieser Hinsicht geschehen soll.


Zur Messmethodik: Das Maßband an der gewünschten Stelle des Penis (Base bzw. Peniswurzel, Mid bzw. Schaftmitte oder Top bzw. Eichel) um den möglichst maximal erigierten Schaft legen und den Umfang abmessen.


Wie regelmäßig sollte ich nachmessen und meine Zuwächse prüfen?

Gerade für PE-Einsteiger besteht der tückische Reiz, ständig nachzumessen, um die Wirksamkeit des Trainings zu prüfen.


Stattdessen sei aber angeraten: Nach der Vermessung der Startwerte sollte man sich frühestens nach 4 Wochen erneut vermessen. Echte Zuwächse (anders als kurzzeitige Gewebsdehnung, sogenannte Tempgains) brauchen schlicht und ergreifend Zeit - und sie entstehen nie innerhalb weniger Tage.


Wird hingegen vor Ablauf der 4 Wochen gemessen, können entweder euphorische Fehlschlüsse und Erwartungen entstehen (wenn frühzeitig ein Zuwachs verzeichnet wird) oder aber die Motivation nachhaltig reduziert werden (wenn eine erhoffte Zuwachshöhe ausbleibt). Beides schadet am Ende nur und sorgt im schlimmsten Fall dafür, dass das bestehende (und womöglich stimmige) Trainingsprogramm voreilig abgewandelt wird.


Vermessungsintervalle von mindestens 4 Wochen sind daher ein gutes Maß, viele erfahrene PE'ler nehmen sogar nur alle 3 Monate ihre Werte auf. Generell richtet sich das Vermessungsintervall jenseits des Einsteigerprogramms oft nach der jeweiligen Trainingsetappe.